Nutze wenige, sprechende Tags pro Notiz. Kombiniere sie wie Farben auf einer Palette: „methode/leitfaden“, „status/entwurf“, „zeit/kurz“. Vermeide Synonymfluten, sammle Beispiele, und überprüfe regelmäßig, ob Tag-Kombinationen tatsächlich präzise Sichten erzeugen, die Entscheidungen vereinfachen und Wiederfinden beschleunigen, messbar im Alltag.
Lege Ordner nach stabilen Domänen an, etwa „Projekte“, „Ressourcen“, „Archiv“. Vermeide tief verschachtelte Strukturen; zwei Ebenen reichen meist. Ordner beantworten die Frage „Wozu gehört das?“, während Tags „Worum geht es?“ klären und Backlinks „Wie hängt es zusammen?“ sichtbar machen.
Jede Referenz hinterlässt eine Spur: Wenn Notiz A auf B verweist, sollte B automatisch zeigen, dass A interessiert ist. Diese Rückkanäle fördern serendipitäre Entdeckungen, offenbaren Argumentlücken und machen Querverbindungen nutzbar, die lineare Ablagesysteme traditionell unsichtbar lassen.